5 wichtige Dinge, die dir niemand über das Leben erzählt und du trotzdem wissen solltest

Dinge, die dir niemand über das Leben erzählt

Das Leben ist schön, manchmal traurig, aufregend, anstrengend, facettenreich und voller Wunder. Doch welche wichtigen Dinge gibt es, die dir niemand über das Leben erzählt? Ich möchte dir fünf Geheimnisse verraten, die du wissen solltest, damit du bewusst deinen Weg bestimmen kannst.

Jeder hat seine Zeit hier auf Erden. Sie ist zu kostbar, um sie unbewusst verstreichen zu lassen. Pass also gut darauf auf und gestalte sie dir so angenehm wie möglich! Oder wie eine Weisheit von Dalai Lama besagt:

„Lebe ein gutes, ehrbares Leben! Wenn du älter bist und zurückdenkst, wirst du es noch einmal genießen können.“

Kommen wir nun zu den fünf wichtigen Dingen:

1. In der Schule lebst du für deine Schwächen

Spätestens mit sechs Jahren beginnt unser fremdbestimmtes Leben. Wir lernen in der Schule allerhand Sachen, die wir für unser späteres Leben nie mehr brauchen. So viel kostbare Lebenszeit geht dafür drauf! Merken können wir uns all die auswendig gelernten Informationen und Formeln ohnehin nicht, dafür wird uns zu viel Lernstoff auf einmal aufgebürdet. Wir merken uns allemal das, was uns sowieso interessiert. Nichtsdestotrotz haben wir keine Chance uns auf das, was uns liegt, zu konzentrieren, weil wir mehr damit beschäftigt sind, unsere Schwächen auszugleichen, damit wir am Ende jedes Schuljahres unseren Eltern ein annehmbares Zeugnis vorzeigen können.

Es erscheint recht sinnfrei, Schwächen zu kompensieren und dabei die Stärken aus den Augen zu verlieren. Gerade darin steckt doch das Potenzial, das es zu fördern gilt für ein erfülltes Leben!

Denn was soll aus dir werden, wenn du am Ende deiner Schulzeit nicht herausgefunden hast, wo deine Begabungen liegen, weil du zu beschäftigt warst, dein Unvermögen auszugleichen? Möglicherweise kannst du dich gar nicht entscheiden, welchen Weg du einschlagen möchtest. Also machst du irgendetwas, weil es nun einmal so verlangt wird.

Was kannst du dagegen tun? Ob du noch in die Schule gehst oder schon lange nicht mehr, finde heraus, wo, neben deinen Schwächen (die du, wie gesagt, in der Schule gut kennen gelernt hast), deine Stärken liegen. Sie geben dir für deinen weiteren Weg Orientierung.

2. Nach der Schule geht’s ins Hamsterrad des Lebens

Wenn du deinen Berufsabschluss in der Tasche hast, beginnt dein eigentlicher Weg, es sei denn du landest im Hamsterrad des Lebens. Dann sprintest du durch die Jahre, ohne jemals anzukommen. Alles beginnt mit der Energie, die du in deine Arbeit oder Karriere steckst. Von deinem Lohn richtest du dich im Dasein ein und kaufst dir schöne Dinge, die die Werbung dir zuvor schmackhaft gemacht hat. Du erfreust dich daran, bis du merkst, dass deine Kollegen einen ganz anderen Lebensstil pflegen. Um dazuzugehören, machst du Überstunden. Das Geld nutzt du dafür, dein Ansehen zu verbessern. Jetzt hast du Kredite laufen, die du in den nächsten Jahrzehnten abzahlen musst. Also baust du deine Karriere weiter aus, um weiter aufzusteigen, noch mehr zu verdienen, um letztendlich noch mehr zu konsumieren.

Die Jahre ziehen ins Land. Dein Verdienst tröstet dich mehr oder weniger über den Verlust deiner Zeit hinweg. Noch bist du jung und merkst gar nicht, wie kostbar jeder Augenblick ist. Das liegt daran, dass du noch viel Zeit vor dir siehst und du dir kaum vorstellen kannst, sie könnte eines Tages knapp werden. Aber sei dir im Klaren, dass jede vergangene Stunde nie mehr zurückkommt. Geld kannst du hingegen immer wieder verdienen.

Hüte dich demnach vor dem Endlos-Lauf im Hamsterrad! Denn wenn du vor Erschöpfung fällst, beginnt das Dilemma erst…

3. Eines Tages schnappt die (Konsum-)Falle zu

Ein Komfort, an den man sich gewöhnt hat, möchte man nicht mehr missen. Durch geschickte Werbekampagnen wurden Bedürfnisse in den Menschen hineinprogrammiert, die zuvor gar nicht existiert haben. Täglich kommen neue Produkte auf den Markt, die alle unter die Leute gebracht werden sollen.

Denken wir an die Smartphones: Noch vor einigen Jahren kam jeder wunderbar ohne aus. Heute können nicht einmal mehr Kleinkinder ohne diese Mini-Computer leben. Es gehört gegenwärtig zu unser aller Leben dazu, als wäre es nie anders gewesen.

Mit diesem Marketing-Trick sind wir jedoch in eine weitere von vielen Konsumfallen getreten. Wer kein Smartphone besitzt, wird für seltsam gehalten und kann sogar in eine Außenseiterrolle rutschen. Wer will das schon?! Daher schließt man sich dem Zwang an, der die Unternehmen reicher macht, weil sie uns in eine Abhängigkeit gebracht haben, wobei wir immer ärmer an Zeit und Geld werden.

Achte also darauf, was du dir anschaffst, denn die größte Bequemlichkeit, kann an dem Tag ziemlich unbequem werden, an dem du sie dir nicht mehr leisten kannst!

Was passiert, wenn du dein Leben im Wohlstand eingerichtet und du dein Konto bis ans Limit geführt hast? Du bekommst Bauchschmerzen, sobald dir Kündigungen oder Lohnkürzungen drohen. Heutzutage nicht ganz abwegig…

Was kannst du also tun, um gut zu leben, ohne in die Konsumfalle zu treten?

  • Mach dir vor einem Kauf immer bewusst, ob dir die Sache wirklich nützt bzw. sie dir wirklich gefällt. Oder lässt du dich nur von einem Zugehörigkeitsgefühl oder einem Werbetrick verleiten?
  • Kaufe immer nur von dem Geld, das du frei zur Verfügung hast. Meide Dispo, Ratenzahlung und Kredite.
  • Gib nie deinen kompletten Lohn aus, weil unerwartete Ausgaben dich sonst in Schwierigkeiten bringen könnten. Besser du hast eine Reserve von zwei bis drei Monatseinkommen auf deinem Konto.

4. Das ungelebte Leben bekommst du niemals zurück

Wenn du dir etwas Besseres im Leben vorstellen kannst, als den ganzen Tag lang arbeiten zu gehen, solltest du so haushalten, dass du nicht deinen ganzen Tag fürs Geld verkaufen musst.

Arbeite deshalb nur, um zu leben und nicht andersherum. Das Leben findet in der Gegenwart statt, nicht in „was-wäre-wenn“-Visionen und auch nicht in „was-wäre-wenn-nicht“-Erinnerungen.

Was wird denn aus deinen Besonderheiten? Wer ins Hamsterrad und die Konsumfalle getappt ist, wird viele Jahre dafür schuften müssen, seine Finanzen wieder ins Lot zu bringen. Kredite und dessen Zinsen zahlen sich schließlich nicht von allein ab. Für eigene Interessen wird nicht viel übrigbleiben.

Das Leben braucht Zeit, die du mit Tätigkeiten füllen solltest, die dir guttun. Nimm sie dir, bevor andere Ereignisse sie dir wegnehmen, und finde heraus, was dich erfüllt. Denn in dem, was dir Spaß macht und wo du alles um dich herum vergisst, erkennst du deine naturgegebenen Begabungen. Während du sie auf irgendeine Weise auslebst, verwirklichst du dich selbst – und das macht glücklich!

Auf meinem Glückspfad findest du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die dich zu einem ausgeglichenen und zufriedenen Lebensgefühl führt. Der Pfad beginnt bei deiner körperlichen und psychischen Gesundheit, ohne die du auf Dauer keine Kraft für die Verwirklichung deiner persönlichen Interessen hast. Er führt weiter zu den Menschen, die gut für dich sind, denn gute soziale Kontakte unterstützen dich auf deinem Lebensweg. Letztendlich führt er dich in deine persönliche Freiheit, wo du ganz und gar du selbst sein kannst.

Mache es zu deiner wichtigsten Aufgabe, glücklich zu sein!

5. Erfolg ist nicht der Sinn des Lebens

Das Problem der Gesellschaft ist, dass uns gerade die Dinge für glückbringend erklärt werden, die es eigentlich gar nicht sind. Genauer gesagt entfernen uns diese falschen Versprechen sogar davon.

Was wird uns denn eingeimpft? Materieller Reichtum, eine steile Karriere und viele prestigeträchtige Besitztümer sollen uns das große Glück bescheren. Menschen, die nach diesen Werten streben gelten als erfolgreich. Sie sind die Gewinner auf dieser Welt. Wer das nicht anstrebt wird gerne als Versager abgestempelt. Diese Leute hätten schließlich ihre Erwartungen heruntergeschraubt, weil sie ohnehin nichts zustande brächten.

Vielleicht gibt es unter diesen vermeintlichen „Verlierern“ jene, die sich selbst aus den Augen und dann den Mut verloren haben, ihr Leben in eine geregelte Bahn zu bringen. Aber es gibt genauso die Menschen, die sich bewusst gegen den sogenannten „Erfolg“ stellen, weil sie ihre eigenen Werte kennen und sich selbst so gut verstehen, dass sie all den Schein und Glamour nicht brauchen.

Diese wohl seltene Sorte Mensch hat erkannt, dass wahrer Erfolg nicht vom Jahresverdienst abhängt, sondern davon, wie hoch die Anzahl der heiteren Tage im Jahr ist. Warum also gilt nicht derjenige als erfolgreich, der es schafft, sein Leben so zu gestalten, dass er sagen kann: „Ich bin stolz, weil ich mich die meiste Zeit richtig lebendig fühle!“?

Es kommt die Zeit, da blickst du auf dein Leben zurück. Materieller Reichtum wird dir nicht mehr viel bedeuten. Am Ende hast du nur noch deine Erinnerungen, die hoffentlich bunt und fröhlich sein werden. Das zu erreichen bedeutet für mich wahrer Erfolg.

Merke dir deshalb: Indem du heute einen freudvollen Tag verbringst, wirst du morgen an ein glückliches Gestern denken.

Wie möchtest du einmal auf deine Vergangenheit zurückblicken? Und wie sieht ein erfüllter Tag für dich aus? Schreib es in die Kommentare!

Bild von Anatoly777 auf Pixabay

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