III. FREIHEIT: Werde ganz du selbst!

Freiheit

Was macht Freiheit aus?

Jetzt geht es darum für dich herauszufinden, welches Leben du wirklich führen willst. In den folgenden Etappen gebe ich dir Anregungen für deine Unabhängigkeit.

Etappe 1: Reichtum

Macht Besitz frei? Nein! Ich bin fest davon überzeugt, dass Eigentum uns geißelt. Warum? Weil jedes Besitztum uns in eine Abhängigkeit bringt. Wer seinen Lebensstil auf Konsum aufbaut macht sich abhängig von seinem Arbeitgeber und dem Verdienst. Zudem hält die Freude über einen gekauften Gegenstand nicht lange an. Du brauchst bald wieder etwas Neues. Das kann zu einem Teufelskreis führen, denn je mehr und je hochwertigere Dinge du besitzt, desto teurer wird es, diesen Lebensstandard zu halten; finanzierst du deine Güter über Kredite, wird es noch gefährlicher. Die Angst, etwas verlieren, diesen Lebensstil nicht aufrecht halten zu können, steigt. Du musst mehr arbeiten, um mehr zu verdienen, und wirst immer mehr Sklave deines Geldes. Das Gute daran: Hast du dich selbst in diese Sklaverei geschickt, kannst du dich auch selbst wieder daraus befreien. Lies dazu: Weniger ist mehr: So reich bist du wirklich!

Etappe 2: Themen des Lebens

Wer sich nicht von seinem Besitz abhängig macht, kann sein Leben frei gestalten. Lebenszeit kann sich niemand erkaufen, aber du kannst jeden Tag so ausfüllen, dass du glücklich bist. Dazu musst du zunächst die Themen deines Lebens ergründen. Womit möchtest du dich befassen? Jeder Mensch tickt anders. Der eine fokussiert sich gerne auf eine bestimmte Sache, die ihn voll und ganz einnimmt. Ein anderer interessiert sich für viele verschiedene Dinge, braucht Abwechslung, um sich nicht zu langweilen. Aber aufgepasst: Was dich unglücklich macht, sollte aus dem Tagesplan gestrichen werden und durch etwas ersetzt werden, das dich erfüllt. Deshalb solltest du dich in jeder deiner Lebensrollen einmal befragen, ob du sie für dich selbst lebst oder ob sie in irgendeiner Form den Erwartungen anderer entsprechen. Da musst du wieder gnadenlos ehrlich zu dir selbst sein. Es nützt nichts, die Wünsche anderer erfüllen zu wollen, wenn du selbst nicht dahinterstehst. Das ist verschenkte Lebenszeit, die du nie mehr zurückbekommst. Und nicht nur das, es entfernt dich auch vom Glück. Also achte darauf, wie du deine freie Zeit des Tages möglichst glückbringend nutzt. Sich selbst, seine Bedürfnisse und Interessen kennen zu lernen ist ein Prozess. Lies dazu: Was will ich? Entdecke die Themen deines Lebens

Etappe 3: Ziele

Hat man seine Themen gefunden, für die man sich begeistert, neigt man mitunter dazu, sich Ziele für die verschiedenen Bereiche zu setzen. Nur: Wie glücklich machen Ziele uns wirklich? Oftmals setzt man sich mit solchen unter Druck, was wiederrum die Freiheit schmälert. Denn wieder bist du Sklave – diesmal der eigenen Interessen. Ist das Ziel erreicht, empfindest du kurzzeitig Glück, dann taucht aber das nächste Ziel vor dir auf, welches es als nächstes anzustreben gilt. Der Weg dorthin wird wieder zur Qual, denn aufgrund zeitlicher Datierung, wann was geschafft sein muss, führt jedes nicht erreichte Etappenziel zur Frustration. Möchtest du verhindern, dass dein Glücksempfinden von Frust fortgeschwemmt wird, solltest du den genussvollen Weg zum erklärten Ziel machen. Lies dazu: Der Teufel hinter den Zielen: Warum dich deine To-Do’s unglücklich machen

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