I. GESUNDHEIT: Kümmere dich um dich selbst!

Gesundheit: Kümmere dich um dich selbst

Ein Sprichwort aus Indien besagt: Der Gesunde hat viele Wünsche, der Kranke nur einen.

Aus diesem Grund sollte dein Wohlbefinden für dich oberste Priorität haben. Erfahre wie du in sechs Etappen sowohl deine körperliche als auch deine geistige Gesundheit verbessern kannst.

Etappe 1: Ernährung

Jeder Mensch muss für sich selbst herausfinden, welche Ernährungsweise ihm gut tut. Fakt ist, dass eine Ernährungsform, die auf Fastfood, Zucker und zu viel Salz aufgebaut ist, der Gesundheit auf Dauer eher schadet. Um in das Thema „gesunde Ernährung“ einzugsteigen, könntest du dich an der Ernährungspyramide orientieren. Von da aus hast du einen guten Ausgangspunkt, um sie ggf. an deine persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Lies dazu: Gesunde Ernährung: In 6+1 Schritten zu einem besseren Körpergefühl

Etappe 2: Bewegung

Ebenso beim Thema „Bewegung“ gilt es für dich herauszufinden, welche Art von Aktivität dir liegt. Ein Minimum von 30 Minuten bewusster Bewegung am Tag reicht meistens schon aus, um einen positiven Effekt auf den Körper auszuüben. Je nach Bedarf kannst du die Zeitspanne gerne ausdehnen. Wichtig ist nur die Freude an der Bewegung, sonst stresst es dich unnötig. Bereits dreimal zehn Minuten Spazieren am Tag ist die wohl einfachste Form der Bewegung, um das tägliche Pensum zu schaffen. Zudem kannst du die auf diese Weise aufgeteilten 30 Minuten auch bei einem vollen Terminkalender unterbringen. So könntest du deinen Arbeitsweg z.B. teilweise zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren und vielleicht sogar die Mittagspause zum Spazierengehen nutzen, statt sie im Sitzen zu verbringen. Lies dazu: Keine Zeit für mehr Bewegung am Tag? So erhöhst du mit nur wenigen Minuten deine Fitness

Etappe 3: Entspannung

Und dann wäre da noch das Schlafbedürfnis, das ebenfalls bei jedem unterschiedlich ist. Der eine braucht mehr, der andere weniger Schlaf, um sich ausgeruht zu fühlen. Möglicherweise hängt es mit der Jahreszeit zusammen oder mit der aktuellen Lebenssituation – das Bedürfnis nach Ruhe und Entspannung kann jedenfalls schwanken. Daher ist es ratsam auf sein Körpergefühl zu hören. Fühlst du dich nach deiner gewohnten Schlafzeit noch immer müde, solltest du die Situation analysieren. Steckt womöglich Stress dahinter hilft es, dir eventuell zusätzlich am Tag 20 bis 30 Minuten Ruhe zu gönnen (in Form von einem Nickerchen, Meditation oder Achtsamkeitsübungen). Lies dazu: Erholsamer Schlaf: So findest du deinen Schlafrhythmus für innere Ausgeglichenheit

Etappe 4: Innere Stimme

Neigst du hingegen zu Schlafproblemen, könnten psychische Ursachen dahinter stecken. Da kommen wir zu dem Punkt, wie wichtig es ist, seiner seelischen Gesundheit Aufmerksamkeit zu schenken. Denn stimmt damit etwas nicht, kann das Leben genauso aus der Bahn geworfen werden, wie bei körperlichen Erkrankungen. Wenn du merkst, dass mit deiner Gefühlswelt etwas nicht stimmt, solltest du dich intensiver damit auseinander setzten. Schaffst du es nicht allein, empfiehlt es sich professionelle Hilfe bei einem Psychotherapeuten zu suchen. Ansonsten solltest du alles dafür tun, dich und deinen Körper verstehen zu lernen. Gib also nicht die Kontrolle über dich an andere ab, sondern übernimm selbst Verantwortung für dein Leben. Wenn du tief in dich hineinhorchst und ehrlich dir selbst gegenübertrittst, wird dich deine innere Stimme aus der Misere führen. Aus diesem Grund ist es ausgesprochen wichtig, den eigenen Körper mitsamt seinen Botschaften gut kennen zu lernen und zu lauschen, was er dir mitzuteilen hat. Lies dazu: Wer bin ich? Finde noch heute deine innere Stimme und vertraue ihr!

Etappe 5: Ordnung

Ein Tipp für klare Gedanken: Ordnung im Außen vertreibt das Chaos im Kopf. Darum ist Struktur in seinen Haushalt zu bringen ein wichtiger Schritt zur psychischen Stabilität. Minimalistisches Denken hilft dabei: Welche Dinge belasten mich, weil sie ungenutzt Platz verschwenden und mich auch sonst nicht vermögen glücklich zu machen? Solche Gegenstände sind besser zu entsorgen. Das erleichtert das Gemüt ungemein. Wenn du nur Sachen besitzt, die dir Freude bereiten oder dir nützen, weil du sie wirklich verwendest, wirkt das positiv auf deine Psyche. Alles andere lastet sinnlos auf deiner Seele. Lies dazu: Ordnung darf sein: Wie du mit einer Entscheidung deinen Haushalt in den Griff bekommst

Etappe 6: Arbeit

Genauso achtsam solltest du mit deiner Zeit umgehen. Ein großer Zeitfresser ist die Arbeit. Aber sie liefert uns die Grundvoraussetzung für ein glückliches Leben. Wir benötigen nun einmal Essen und ein warmes Zuhause, um ein Minimum an Zufriedenheit zu erlangen. Schon deshalb macht das Arbeiten Sinn. Und alles, was Sinn stiftet, verstärkt dein Glück. Nichtsdestotrotz ist es erstrebenswert, Gefallen an dem zu finden, was du tust. Macht dir dein Beruf kein bisschen Freude, solltest du in Erwägung ziehen, dir etwas anderes zu suchen. Bevor du diesen Schritt allerdings wagst, musst du dich selbst fragen, warum dir der Job keinen Spaß macht. Stimmt etwa das Betriebsklima nicht, kannst du eventuell etwas durch klärende Gespräche bewirken. Wenn nicht, suchst du dir in deiner Branche eine neue Arbeitsstelle. Gefällt dir die Tätigkeit an sich nicht, bleibt dir die Möglichkeit, dich für deine seelische Gesundheit umzuorientieren. Die Ursache gibt also den Weg vor. Lies dazu:  Berufswahl: Wie findest du die Arbeit, die dir gefällt?

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Ist Körper und Seele im Einklang, gilt es zu entscheiden, mit welchen Menschen du deine Zeit teilen möchtest. Diejenigen, mit denen du dich unwohl fühlst, solltest du aus deinem Leben verbannen und durch jene ersetzen, die dir guttun. Und damit kommen wir zum nächsten Glücksfaktor: LIEBE

Bild von Jill Wellington auf Pixabay

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